West-Nile-Fieber

Das die Krankheit auslösende Virus wird durch Stechmücken von einem Wirt zum nächsten übertragen. Es infiziert hauptsächlich Vögel, kann aber auch auf Menschen, Pferde und andere Säugetiere übergreifen.

Bei Menschen kommt es in 80% der Fälle zu keinen Symptomen. In den anderen Fällen treten grippeähnliche Symptome auf, bekannt als West-Nile-Fieber.
Das Virus kann die Blut-Hirn-Schranke überschreiten und zu Hirn- und Hirnhautenzündungen sowie Lähmungen führen. Bei diesen sogenannten „neuro-invasiven“ Fällen liegt die Sterblichkeit bei 10%, es kommt häufig zu schweren bleibenden Behinderungen.

Personen über 50 Jahren haben ein höheres Risiko, diese schwere Form der Erkrankung zu entwickeln.
Das West Nile-Fieber breitet sich leider auch in Europa aus, zunehmend werden Erkrankungen aus Süd- und Süd-Ost-Europa gemeldet, dabei sind bei den Deutschen beliebte Urlaubsländer wie Griechenland, Italien und Ungarn.

Da es zurzeit noch keine Impfung gegen das West Nile-Fieber gibt, bleibt Reisenden nur der konsequente Mückenschutz durch geschlossene Kleidung und die Anwendung von Repellents. Hier haben sich Mittel mit dem Inhaltsstoff DEET (Diethylmethyl-benzamid/-toluamid) bewährt. Alternative Substanzen sind Icaridin oder Picaridin.

Vereinbaren Sie einen Termin für unsere reisemedizinische Sprechstunde unter 04461/74300. Zur Vorbereitung hierauf können Sie sich unseren allgemeinen Fragebogen herunterladen.

Fortbildungszertifikat der ÄKN für Dr. Markus Ennen 2016

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