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Coronavirus-Pandemie

Wir haben für Sie auf dieser Seite so einiges zusammengetragen, was uns im Hinblick auf die Coronavirus-Pandemie berichtenswert erscheint. 

So finden Sie im weiteren Informationen zu folgenden Aspekten:

  1. Praxisbesuch in Zeiten der Corona-Pandemie
  2. Alles Maske oder was?
  3. Aufklärung- und Einwilligungsbogen zur Impfung zum Herunterladen und Ausdrucken
  4. Auffrischungsimpfung für bereits Geimpfte?
  5. Corona-Impfung bei Kindern und Jugendlichen?
  6. Corona-Impfung bei Schwangeren und Stillenden?
  7. So funktionieren die Corona-Impfstoffe
  8. Abstriche auf SARS-CoV2 (PCR-Test, Antigen-Schnelltest, Selbsttest)
  9. Die Corona-Warn-App
  10. Reiserückkehrer nach Deutschland

 

Außerdem haben wir für Sie einige Links eingebaut, die sie zu weiterführenden seriösen Informationsquellen führen. Im Download-Bereich finden Sie nützliche Dokumente, die sie sich selber ausdrucken oder abspeichern können. 

Sollten Sie Informationen vermissen, geben Sie uns Ihre Anregung gerne weiter, am besten per Kontaktformular. 

Herzlichen Dank! 

Wie "sicher" ist ein Praxisbesuch in Zeiten der Corona-Pandemie?

Seitdem die Infektionswelle Deutschland im März 2020 erreicht hat, haben wir in unserer haus- und kinderärztlichen Gemeinschaftspraxis die Schutzmaßnahmen drastisch verschärft.

Damit gelingt es uns, den Regelbetrieb umfassend aufrecht zu erhalten und gleichzeitig den höchstmöglichen Infektionsschutz für unsere Patienten, Mitarbeiter und uns selber zu gewährleisten.

Dazu gehören folgende Maßnahmen:

  • Es gibt eine strikte zeitliche Trennung von Patienten mit Atemwegsinfekten von allen anderen Patienten. Alle Patienten, die grippale Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen in Verbindung mit Schnupfen, Husten und/oder Fieber aufweisen und unbedingt ärztlich untersucht werden möchten, erhalten nach telefonischer Voranmeldung eine präzise Uhrzeit und einen festen Arzt zugewiesen. Patienten, die sich ohne Termin in die Praxis begeben, werden zurückgewiesen! 
  • In dieser sogenannten Infektionssprechstunde arbeiten die behandelnden Ärzte im sogenannten Vollschutz, das heißt mit FFP2-Maske, Anzug, Schutzbrille und Handschuhen. Die genutzten Räumlichkeiten und Untersuchungsgeräte werden nach jedem Patienten gründlich desinfiziert. Für Patienten mit anderen Anliegen besteht in dieser Zeit ein Betretungsverbot für die Praxis.
  • Alle anderen Untersuchungen und Behandlungen einschließlich sämtlicher Vorsorgen finden selbstverständlich weiterhin und außerhalb der vorgenannten Infektionssprechstunde statt. Dabei bitten wir Sie zum Schutz anderer einen mitgebrachten eigenen Nasen-Mundschutz zu tragen.
  • Auch das Einlesen von Versichertenkarten, das persönliche Bestellen oder Abholen von Rezepten oder Überweisungen ist bis auf weiteres nur noch zu folgenden Zeiten möglich:

Montag bis Freitag:  von 08:00 bis 12:00 Uhr 


Montag, Dienstag, Donnerstag:  zusätzlich von 15:00 bis 17:30 Uhr

An Freitagnachmittagen findet bis auf weiteres KEINE Sprechstunde sondern durchgehende Coronaimpfungen mit vorheriger festern Terminvereinbarung statt. In dieser Zeit ist das Betreten der Praxis mit anderen Anliegen NICHT möglich!

  • Nutzen Sie für die Bestellungen Ihrer Dauermedikamente unbedingt das Rezepttelefon der Praxis (743024) oder das Bestellformular unserer Homepage. Nennen Sie uns zudem Ihre Apotheke vor Ort, dann geben wir die ausgestellten Rezepte dorthin. Chronisch Kranke oder alte Menschen sollten den Lieferservice der örtlichen Apotheken in Anspruch nehmen oder sich die Medikamente von Helfern aus dem privaten Umfeld bringen lassen.

Wir setzen auf Ihr Verständnis  und Ihre Mithilfe - nur gemeinsam werden wir Erfolg gegen die Pandemie haben!

Alles Maske oder was?

Erst gab es nur Stoffmasken, dann wurden mindestens Op-Masken für die Bevölkerung vorgeschrieben, nun muss es an vielen Orten die FFP2-Maske sein. 

Wie sinnvoll ist das Tragen einer FFP2-Maske eigentlich aus medzinischer Sicht, wieviel mehr schützt uns der konsequente Einsatz dieser Masken vor einer Einsteckung gerade durch immer neue Virusvarianten? 

Dazu haben wir diesen interessanten Beitrag gefunden. 

Aufrischungsimpfung für Geimpfte?

Am 13. Januar 2022 hat die STIKO in Anbetracht der 5. Corona-Infektionswelle mit der sog. OMIKRON-Variante ihre Empfehlung für eine COVID-19-Auffrischimpfung auf alle Personen ab dem 12. Lebensjahr erweitert, bei denen die letzte Impfung mindestens drei Monate her ist.  

Für die aktuell vom Landkreis Friesland propagierte Option einer Auffrischung für alle bereits nach vier Wochen gibt es keine wissenschaftlich sinnvolle Begründung!

Nach Einschätzung der EMA und der Deutschen Gesellschaft für Immunologie ist bezieht sich eine solche Vorgehensweise nur auf Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem, die auf die ersten beiden Impfungen nur unzureichend reagiert haben. Alle anderen sollten mindestens drei Monate nach der zweiten Impfung warten, bis die sinnvolle Boosterimpfung absolviert wird.

Anders sieht es bei denjenigen aus, die bislang einmalig mit der COVID-19 Vaccine Janssen geimpft wurden. Diese Pesonen sollten sich zeitnah mit einer zusätzlichen mRNA-Impfstoffdosis, also Comirnaty von BioNTechPfizer oder Spikevax von Moderna boostern lassen.

Was bedeutet das für Sie?

Da die Nachfrage nach Impfungen unsere Kapazitäten übersteigt, konzentrieren wir uns in unserer Praxis vor allem auf Patienten > 70 Jahren sowie Menschen mit einer Immunschwäche bzw. deutlich eingeschränkten Mobiliät. 

Am besten nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen an unter 04461/74300.

Bitte kommen Sie deswegen nicht extra vorbei, das verstopft nur unnötig den Zugang für Patient*innen mit einem Arzttermin. 

Wenn Sie aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um die Omikronvariante des SARS-CoV-2-Virus mit Ihrer Boosterimpfung nicht warten wollen, können sie sich ja jederzeit auch von einem der mobilen Impfteams des Landkreises impfen lassen. 

Die Termine werden regelmäßig über die Presse und auf der Website des Landkreises veröffentlicht. 

Wir bitten von generellen Anfragen zu dieser Thematik abzusehen, es überfordert unserer personellen und zeitlichen Ressourcen!

Corona-Impfungen bei Kindern und Jugendlichen

Sie denken darüber nach, ihr Kind gegen SARS-CoV2 impfen lassen, sind sich aber noch unsicher? 

Nach dem bisherigen Wissensstand führt eine Infektion mit dem SARS-CoV2-Virus bei Kindern und Jugendlichen ohne Vorerkrankungen nur in den seltensten Fällen zur einer gravierenden Erkrankung. So zeigen Daten aus England, dass innerhalb des ersten Pandemiejahres lediglich 251 Kinder und Jugendliche wegen einer Covid19-Erkrankung auf einer Intensivstation landeten, 25 starben daran. Bei zwölf Millionen Minderjährigen in Großbritannien entsprach das einem Risiko von zwei zu einer Millionen (Quelle: Süddeutsche Zeitung, 09.07.21). 

Dass SARS-CoV-2-Infektionen bei Kindern und Jugendlichen überwiegend asymptomatisch verlaufen oder mit lediglich milden Beschwerden einhergehen, ist weithin akzeptierter Konsens. Bis Mitte Mai 2021 wurden dem Robert Koch Institut (RKI) 188.532 Infektionen bei 12- bis 17-Jährigen gemeldet, 1.849 (1%) Jugendliche davon waren im Krankenhaus. Von den stationär behandelten Kindern und Jugendlichen musste wiederum 1% intensivmedizinisch versorgt werden (Altersgruppe 1 bis 17 Jahre). Ursächlich an COVID-19 verstorben sind hierzulande laut RKI-Meldedaten zwei Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, die beide schwere Vorerkrankungen hatten. Daraus errechnet sich eine Fallsterblichkeit von 0,001%. (Quelle: STIKO, Epidemiol. Bull. 2021; Nr. 23: 3-32)

Daran hat sich bis in den Januar 2022 nichts geändert, wie die Zahlen des DIVI zeigen.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat am Freitag, 28. Mai 2021, den Impfstoff COMIRNATY der Firma BiontechPfizer auch für die Altersgruppe der 12 - 15-jährigen formal zugelassen. 

Die für Impfempfehlungen in  Deutschland zuständige Ständige Impfkommission (STIKO) hat am 16. August 2021 nach Auswertung umfangreicher Daten der weltweit vorgenommenen COVID19-Impfungen bei Kindern und Jugendlichen Ihre bisher zurückhaltende Impfempfehlung aufgehoben. 

Die STIKO sieht nunmehr in der Güterabwägung einen überwiegenden Nutzen der Impfung auch in der Altersklasse der 12 - 15jährigen im Verhältnis zu den vorhandenen, seltenen Risiken bzw. Nebenwirkungen. Diesen Nutzen hat die STIKO am 13. Januar 2022 unter dem Eindruck der 5. Infektionswelle mit der OMIKRON-Variente des Virus auch für sogenannte Boosterimpfungen nach drei Monaten für diese Altersklasse festgestellt.

Am 25. November hat die EMA nun auch eine angepasste Variante des Impfstoffs COMIRNATY der Firma BioNTechPfizer für Kinder von 5 bis 11 Jahren zugelassen. Dies bedeutet jedoch nur, dass der Impfstoff wirksam und nach den Zulassungdaten hinreichend sicher ist. 

Die für Deutschlands Impfempfehlungen zuständige STIKO hat am 09. Dezember nach Auswertung vorliegender Studiendaten insbesondere aus den USA und Israel eine eingeschränkte Empfehlung für diese Altersgruppe mit Vorerkrankungen oder aber engen Kontakt zu stark infektionsgefährdeten Personen (Hochbetage und Immunssupprimierte) ausgesprochen.

Wir Ärzte folgen den Empfehlungen der STIKO und bieten wir daher auch praxiseigenen Kindern und Jugendlichen ab 5 Jahren eine Impfung gegen COVID19 mit dem Impfstoff COMIRNATY von der Firma BioNTechPfizer an. Aufgrund des hohen personellen und organisatorischen Aufwandes können wir dies jedoch bis auf weiteres nur im Rahmen von Sonder-Impftagen anbieten. Am 08. und 15. Januar 2022 hat Frau Dr. Wickenburg-Ennen mit unserem MFA-Team die ersten Kinderimpfungen im großen Umfang durchgeführt. Im Februar erfolgt dann zeitgerecht die Zweitimpfung dieser Kinder.

Weitere Sonderimpftage wird es erst wieder geben, wenn die Nachfrage so hoch ist, dass es den organisatorischen und personellen Mehraufwand rechtfertigt.

Gerne können Sie sich auch an die mobilen Impfteams des Landkreises Friesland wenden, die ebenfalls Impfungen für die genannte  Altergruppe anbieten.

Bitte sehen Sie von allgemeinen Anfragen per Telefon oder Mail in Sachen "Corona-Impfung" ab. Dies übersteigt unsere Kapazitäten und beeinträchtigt die Praxisabläufe unnötig. 

Corona-Impfungen bei Schwangeren und Stillenden?

Seit Beginn der weltweiten Impfkampagne gegen Covid19 hat es Diskussionen um die Risiko-Nutzen-Abwägung einer Impfung von Schwangeren und Stillenden gegeben. 

Nach intensiver Sichtung der zunehmenden Datenlage und Bewertung der vorliegenden Erkenntnisse hat die Ständige Impfkommission am 10. September 2021 eine klare Empfehlung für eine solche Impfung ausgesprochen. 

Sehr gerne können sich schwangere oder stillende Frauen somit auch in unserer Praxis mit dem Impfstoff COMIRNATY der Firma BioNTechPfizer impfen lassen. 

Wenden Sie sich bitte per Mail, Kontaktformular oder Telefonanruf an unserer Praxis, um einem Impftermin zu vereinbaren.

So funktionieren die Corona-Impfstoffe

 

Schematische Darstellung der Vorgänge, die durch eine Coronavirus-Infektion bzw. durch die aktuell zugelassenen Impfstoffe ausgelöst werden. 

Quelle: dpa / Nature

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie arbeiten Forscherteams weltweit an der Entwicklung von Impfstoffen gegen die Erkrankung Covid19. Seit dem Jahreswechsel 2020/21 haben es die ersten zur Zulassung für die breite Anwendung am Menschen geschafft. Wenn Sie sich für die Details der Wirkweise und der Reaktionen des menschlichen Immunsystems auf Infektion und Impfung interessieren, empfehlen wir Ihnen folgenden Artikel der Zeitschrift ZEIT-Online.

Die bisherigen Erfahrungen mit den verschiedenen Impfstoffen zeigen, dass es insbesondere bei jüngeren Impflingen zu ausgeprägteren Reaktionen vor allem in den ersten 24 bis 48 Stunden nach der Impfung kommen kann. 

Diese umfassen Schmerzen im geimpften Arm, Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Schüttelfrost sowie Übelkeit und Schwindel. Durch eine Einnahme von beispielsweise Paracetamol vor und ggf. wiederholt nach der Impfung können diese unangenehmen Auswirkungen verringert werden. Entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac werden dagegen nicht empfohlen, sie können aufgrund ihrer Wirkweise die Immunantwort des Körpers beeinträchtigen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen durch einen der verwendeten Corona-Impfstoffe sind bislang eine absolute Rarität geblieben. 

Allerdings haben Berichte über das vereinzelte Auftreten von sogenannten Sinusvenenthrombosen  in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung durch die Vektor-Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson&Johnson überwiegend bei jüngeren Frauen dafür gesorgt, dass die Ständige Impfkommision diese Impfungen seit dem 31. März nur noch für Impfwillige über 60 Jahren uneingeschränkt empfiehlt. Boosterimpfungen werden in Deutschland mit diesen beiden Impfstoffen gar nicht vorgenommen.

Im Zusammenhang von Impfungen mit dem Impfstoff COMIRNATY der Firma BiontechPfizer sind vermehrt Fälle von Herzmuskelentzündungen bei jungen Männern aufgetreten. Die Fälle fielen erstmals in Israel und den USA auf. Laut Angaben der israelischen Regierung traten unter fünf Millionen Geimpften zwischen Dezember 2020 und Mai 2021 insgesamt 275 Fälle auf, meist nach der zweiten Biontech/Pfizer-Impfung. Demnach sei vor allem die männliche Altersgruppe zwischen 16 und 30 Jahren anfällig, besonderer Fokus lag dabei jedoch auf den 16- bis 19-Jährigen. Die große Mehrheit der Betroffenen habe sich mit Ruhe und unterstützender Behandlung wieder vollständig erholt. Junge Männer sollten starke körperliche Belastungen ein bis zwei Wochen nach den jeweiligen Impfungen meiden. 

Das Paul-Ehrlich-Institut hat dazu folgende Zahlen veröffentlicht: Mehr als 92 Millionen Impfdosen Comirnaty (Biontech) und Spikevax (Moderna) sind bis einschließlich 30.9.2021 verimpft worden. Im Rahmen der Spontanberichterfassung sind bis zu diesem Zeitpunkt insgesamt 1.243 Verdachtsmeldungen einer Myo-/Perikarditis unabhängig vom Kausalzusammenhang mit der jeweiligen Impfung berichtet worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Melderate bei Jungen im Alter von 12 bis 17 Jahren sowie jungen Männern unter 30 Jahren am höchsten war. Die Daten aus Deutschland weisen darauf hin, dass das Risiko einer seltenen Herzmuskelentzündung nach einer Impfung mit dem Moderna-Vakzim bei Jungen, jungen Männern, Mädchen und jungen Frauen höher ist, als nach einer Impfung mit Biontech. Zu diesem Schluss sind auch Analysen aus Kanada, Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden gekommen.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt deswegen Personen unter 30 Jahren ausschließlich mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty (Biontech/Pfizer) zu impfen. Für Menschen ab 30 Jahren besteht der Stiko zufolge nach der Impfung mit Moderna kein erhöhtes Risiko für eines der genannten Herzleiden.

Wann macht ein Abstrich auf das Coronavirus SARS-CoV-2 Sinn?

Der Nachweis auf das Vorliegen des Virus SARS-CoV-2 läuft über Abstriche aus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum. Dabei gibt es verschiedene Testverfahren.

PCR-Tests – der „Goldstandard“. Sie werden nach ärztlicher Entscheidung eingesetzt, um zum Beispiel bei einer Person mit Symptomen oder asymptomatischen Kontaktpersonen abzuklären, ob eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Auch wenn ein Antigen-Schnelltest (s. u.) positiv ausfällt, schreiben die Gesundheitsämter die nachfolgende Durchführung eines PCR-Tests vor. 

Die Kosten für den Test übernimmt dann auch die jeweilige Krankenkasse, auch wenn ein solcher Test vor einem geplanten stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus oder einer Reha-Klinik gefordert ist. PCR-Tests aufgrund von Einreisebestimmungen von Urlaubsländern müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. 

Auch unsere Praxis führt Abstriche auf das SARS-CoV-2-Virus im Rahmen einer eigenen Infektionssprechstunde außerhalb des normalen Praxisbetriebs durch. Hierfür müssen Sie sich unter der Rufnummer 04461/74300 vorab einen Termin geben lassen. 

Antigen-Schnelltests kommen derzeit in Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Schulen zum Einsatz, um Personal oder Bewohner regelmäßig zu testen. Auch für den Besuch vieler Veranstaltungen, die unter den Regeln 2G+ oder 3G+ stattfinden, sind solche Tests erforderlich. Ihre Aussagekraft ist nicht so sicher wie bei den PCR-Tests, liegt aber aber korrekter Probenentnahme bei über 90% Sensitivität. 

Im Landkreis Friesland sind verschiedene Testzentren, dafür eingerichtet worden. Dort werden die Abstriche von geschultem Personal durchgeführt und ergeben nach 15 - 30 Minuten ein Ergebnis, über das es eine offizielle Bescheinigung gibt. 

Darüber hinaus stehen nun auch Antigen-Schnelltests für die Eigentestung zur Verfügung. Diese Selbsttests können zusätzliche Sicherheit in konkreten Situationen im Alltag geben – etwa bei einem privaten Besuch oder der Ausrichtung einer Feier. Diese Tests werden u. a. über Supermärkte, Drogerieketten und Apotheken angeboten. Ihre Aussagesicherheit hängt ebenfalls sehr von der richtigen Durchführung durch die Anwender ab, weswegen hier eine falsche Sicherheit bei negativem Ergebnis droht.

Für alle Schnell- oder Selbstteste gilt: Bei einem positiven Ergebnis, muss dieses unbedingt durch einen PCR-Test bestätigt werden. Wenn Sie in einer solchen Situation und Patient:in unserer Praxis sind, melden Sie sich zur Terminvereinbarung bei uns. Wir helfen Ihnen weiter. 

Weitere Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Testverfahren finden Sie hier

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App

Seit Mitte Juni 2020 steht in Deutschland die sogenannte Corona-Warn-App zur Nutzung zur Verfügung, die über die gängigen Stores kostenfrei heruntergeladen werden kann. 

Sie soll ihre Nutzer darüber informieren, ob und wann sie innerhalb der vergangenen 14 Tage mit einer corona-positiv getesteten Person Kontakt hatten. In solchen Fällen sollten Betroffene telefonischen Kontakt mit unserer Praxis aufnehmen, damit wir gemeinsam entscheiden, ob und wann ein Corona-Abstrich durchgeführt werden sollte. Die Kosten für einen Test auf SARS-CoV-2 aufgrund einer Alarmierung durch die Warn-App übernehmen die Krankenkassen.

Außerdem eignete sich die Warn-App hervorragend dafür, seinen eigenen Corona-Test unmittelbar nach Abnahme verschlüsselt einzulesen und in der Regel nach 24 - 48 Stunden das Ergebnis selbstständig abzurufen!

Eine Erweiterung der App bietet seit längerem auch die Möglichkeit des Online-Check-in, beispielsweise in Restaurants, Museen oder Geschäften, die hier mitmachen. 

Seit Juni 2021 verfügt die Warn-App auch über die Funktion zur Erzeugung eines digitalen Impfnachweises nach Komplettierung des vollständigen Impfschutzes gegen Covid19. Hierzu benötigen die Geimpften einen QR-Code, den sie in der Regel dort erhalten, wo die Impfungen durchgeführt wurden. Alternativ übernehmen das die meisten Apotheken als kostenlose Serviceleistung für Sie. 

Die CovPass-App

Zwischenzeitlich gibt es eine weitere App des Robert Koch-Instituts, mit der Geimpfte noch einfacher einen digitalen Impfnachweis erzeugen und abspeichern können. Mit der CovPass-App können Bürgerinnen und Bürger das digitale COVID-Zertifikat der EU für die Corona-Impfung auf das Smartphone laden und bei Bedarf vorzeigen. Zudem kann mit der App auch das Zertifikat für die Genesung von einer Corona-Infektion oder für ein negatives Corona-Testergebnis verwaltet werden. Die App ist ein kostenloses Angebot des Robert Koch-Instituts. Die Nutzung der App ist freiwillig und sehr bedienerfreundlich. Zudem haben wir selber die Erfahrung gemacht, dass es völlig komplikationslos sowohl an europäischen Flughäfen als auch für Veranstaltungen in Innneräumen sowie Restaurantbesuchen akzeptiert wird.

Bitte beachten Sie, dass die CovPass-App nur die Zertifikate (QR-Codes) einlesen kann, die den europäischen Vorgaben entsprechen. Die digitalen COVID-Zertifikate der EU werden von den Impfzentren, den Arztpraxen und von Apotheken erstellt. So ist zum Beispiel das Impfzertifikat an der Überschrift „EU COVID-19 Impfzertifikat“ zu erkennen.

Übrigens: Mittlerweile gibt es auch eine offizielle CovPassCheck-App, mit der digitale COVID-Zertifikate der EU zuverlässig geprüft werden können. 

Reiserückkehrer

Reise-Rückkehrer aus einem ausgewiesenem Risikogebiet im Ausland  (sog. Hochrisiko- und sog. Virusvariantengebiete) müssen sich laut aktueller Corona-Verordnung vor ihrer Einreise nach Deutschland digital anmelden

Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage.

Die Quarantäne kann bei Rückkehr aus sogenannten Virusvariantengebieten gar nicht vorzeitig, bei Heimkehr aus sogenannten Hochrisikogebieten frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Testergebnis auf SARS-CoV-2 beendet werden, bislang reichte dafür ein Antigen-Schnelltest eines zugelassenen Testzentrums. Die Bundesregierung plant jedoch, die Quarantäneverkürzung zukünftig an ein negatives PCR-Testergebnis zu koppeln. 

Reiserückkehrer ohne Symptome müssen diese Testungen selber bezahlen! 

Impressionen