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Coronavirus-Pandemie

 
Grafische Darstellung des Coronavirus SARS-CoV-2

Neues zum Thema Corona-Impfung

Durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) wurde bislang die Zulassungserlaubnis für drei Impfstoffe gegen das SARS-CoV-2-Virus der Firmen BioNTech/Pfizer, Moderna und AstraZeneca erteilt. Über die Details informieren Sie sich gerne hier

Zunächst wurden durch mobile Impfteams Angehörige der höchsten Risikogruppe und deren Pflegepersonal in den Heimen geimpft. Parallel dazu sind sogenannte Impfzentren aufgebaut worden, für den Landkreis Friesland befindet sich dieses in Roffhausen (Schortens), in der Potsdamer Straße 10 (Anfahrtsbeschreibung s. u.). Dort wird aktuell der Großteil der Impfungen der Bevölkerung vorgenommen, seit Ostern erreicht unser friesisches Impfzentrum eine Kapazität von 650 bis 700 Impfungen am Tag. 

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut aufbaut und immer wieder an die aktuellen Gegebenheiten angepasst wird. Begonnen wurde im Januar 2021 mit den über 80jährigen Einwohnern des Landkreises, die etwa 10 % der Bevölkerung ausmachen. Deren zweifache Durchimpfung wird, abhängig von den Impfstofflieferungen der Hersteller bis mindestens Ende April dauern. Parallel dazu werden bereits Angehörige der Gesundheitsberufe, wie Pflegekräfte, Praxis- und Krankenhauspersonal aber auch Lehrer:innen und Erzieher:innen in Roffhausen geimpft.

Seit 12. Februar ist es nun auch möglich, für die über 70jährigen Friesländer und für Personengruppen mit bestimmten Erkrankungen und Berufen über die kostenfreie Rufnummer 0800 99 88 665 und ein internetbasiertes Impfportal des Landes Niedersachsen einen Termin zu buchen

Angesichts der bekannten Engpässe bei den Impfstofflieferungen sind aktuell die verfügbaren Termine schnell vergriffen. Es macht aber unbedingt Sinn, sich auf das Angebot eines Wartelisteneintrags einzulassen, diese Impfwilligen werden dann kontaktiert, sobald wieder Impftermine verfügbar sind. Grundsätzlich wird sich die Buchungssituation für Impftermine aber erst entspannen, wenn in den nächsten Monaten die Nachschubschwierigkeiten durch Ausweitung der Produktionskapazitäten behoben sind.

Wie Sie über die Medien sicher mitbekommen haben, sind seit Ostern auch die Hausarztpraxen mit den Impfungen gegen COVID-19 an den Start gegangen. Auch wir haben selbstverständlich unsere Bereitschaft dazu angemeldet und odern wöchtentlich Impfstoff. Allerdings sind die ersten Liefermengen sehr gering und entsprechend bei weitem weder dem Bedarf noch unseren Bestellmengen!

Gerne können sich aber Menschen der Impfgruppe 2 (das heißt ab 70 Jahren oder mit schweren Vorerkrankungen, siehe unten) parallel zum Eintrag auf dem Impfportal des Landes auch auf eine praxisinterne Warteliste setzen lassen. Am besten geschieht dies per Mail über unser Kontaktformular. Wir kommen dann aktiv auf Sie zu, wenn wir genügend Impfdosen haben, um einen Impftermin vereinbaren zu können. Alle anderen Patient:innen bitten wir, sich noch zu gedulden, Angehörige priorisierter Berufsgruppen wenden sich bitte grundsätzlich an das Buchungsportal des Landes Niedersachsen. 

So funktionieren die Corona-Impfstoffe

Schematische Darstellung der Vorgänge, die durch eine Coronavirus-Infektion bzw. durch die aktuell zugelassenen Impfstoffe ausgelöst werden. 

Quelle: dpa / Nature

Die bisherigen Erfahrungen mit den verschiedenen Impfstoffen zeigen, dass es insbesondere bei jüngeren Impflingen zu ausgeprägteren Reaktionen vor allem in den ersten 24 Stunden nach der Impfung kommen kann. 

Diese umfassen Schmerzen im geimpften Arm, Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Schüttelfrost sowie Übelkeit und Schwindel. Durch eine Einnahme von beispielsweise Paracetamol vor und ggf. wiederholt nach der Impfung können diese unangenehmen Auswirkungen verringert werden. 

Schwerwiegende Nebenwirkungen durch einen der verwendeten Corona-Impfstoffe sind bislang eine absolute Rarität geblieben. 

Allerdings haben Berichte über das vereinzelte Auftreten von sogenannten Sinusvenenthrombosen  in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung durch den Impfstoff von AstraZeneca überwiegend bei jüngeren Frauen dafür gesorgt, dass das Bundesgesundheitsministerium auf Rat des Paul-Ehrlich-Instituts diese Impfungen seit dem 31. März nur noch für Impfwillige über 60 Jahren empfiehlt.

Wann macht ein Abstrich auf das Coronavirus SARS-CoV-2 Sinn?

Der Nachweis auf das Vorliegen des Virus SARS-CoV-2 läuft über Abstriche aus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum. Dabei gibt es verschiedene Testverfahren.

PCR-Tests – der „Goldstandard“. Sie werden nach ärztlicher Entscheidung eingesetzt, um zum Beispiel bei einer Person mit Symptomen oder asymptomatischen Kontaktpersonen abzuklären, ob eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Die Kosten für den Test übernimmt dann auch die jeweilige Krankenkasse. Auch unsere Praxis führt bei entsprechender Indikation diese Abstriche auf das SARS-CoV-2-Virus im Rahmen einer eigenen Infektionssprechstunde außerhalb des normalen Praxisbetriebs durch. Hierfür müssen Sie sich unter der Rufnummer 04461/74300 einen eigenen Termin geben lassen. 

Antigen-Schnelltests kommen derzeit in Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Schulen zum Einsatz, um Personal oder Bewohner regelmäßig zu testen. Ihre Aussagekraft ist nicht so sicher wie bei den PCR-Tests, liegt aber aber korrekter Probenentnahme bei über 90% Sensitivität. 

Ab sofort können sich alle Bürgerinnen und Bürger (ohne Symptome!) einmal wöchentlich kostenlos testen lassen. Diese Schnelltests werden von geschultem Personal durchgeführt und ergeben nach 15 - 30 Minuten ein Ergebnis, über das es eine offizielle Bescheinigung gibt. Im Landkreis Friesland sind verschiedene Testzentren, dafür eingerichtet worden. So einen Schnelltest können Sie nach Voranmeldung aber auch in unserer Praxis vornehmen lassen.

Darüber hinaus stehen nun auch Antigen-Schnelltests für die Eigentestung zur Verfügung. Diese Selbsttests können zusätzliche Sicherheit in konkreten Situationen im Alltag geben – etwa bei einem privaten Besuch oder perspektivisch vor einem Theater- oder Kinobesuch. Aktuell werden diese Tests über Supermärkte und Drogerieketten angeboten und kosten etwas 5 € pro Stück. Ihre Aussagesicherheit hängt ebenfalls sehr von der richtigen Durchführung durch die Anwender ab, weswegen hier eine falsche Sicherheit bei negativem Ergebnis droht.

Für alle Schnell- oder Selbstteste gilt: Bei einem positiven Ergebnis, muss dieses unbedingt durch einen PCR-Test bestätigt werden.

Weitere Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Testverfahren finden Sie hier

Wie "sicher" ist ein Praxisbesuch in Zeiten der Corona-Pandemie?

Seitdem die Infektionswelle Deutschland im März 2020 erreicht hat, haben wir in unserer haus- und kinderärztlichen Gemeinschaftspraxis die Schutzmaßnahmen drastisch verschärft.

Damit gelingt es uns, den Regelbetrieb umfassend aufrecht zu erhalten und gleichzeitig den höchstmöglichen Infektionsschutz für unsere Patienten, Mitarbeiter und uns selber zu gewährleisten.

Dazu gehören folgende Maßnahmen:

  • Es gibt eine strikte zeitliche Trennung von Patienten mit Atemwegsinfekten von allen anderen Patienten. Alle Patienten, die grippale Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen in Verbindung mit Schnupfen, Husten und/oder Fieber aufweisen und unbedingt ärztlich untersucht werden möchten, erhalten nach telefonischer Voranmeldung eine präzise Uhrzeit und einen festen Arzt zugewiesen. Patienten, die sich ohne Termin in die Praxis begeben, werden zurückgewiesen! 
  • In dieser sogenannten Infektionssprechstunde arbeiten die behandelnden Ärzte im sogenannten Vollschutz, das heißt mit FFP2-Maske, Anzug, Schutzbrille und Handschuhen. Die genutzten Räumlichkeiten und Untersuchungsgeräte werden nach jedem Patienten gründlich desinfiziert. Für Patienten mit anderen Anliegen besteht in dieser Zeit ein Betretungsverbot für die Praxis.
  • Alle anderen Untersuchungen und Behandlungen einschließlich sämtlicher Vorsorgen finden selbstverständlich weiterhin und außerhalb der vorgenannten Infektionssprechstunde statt. Dabei bitten wir Sie zum Schutz anderer einen mitgebrachten eigenen Nasen-Mundschutz zu tragen.
  • Auch das Einlesen von Versichertenkarten, das persönliche Bestellen oder Abholen von Rezepten oder Überweisungen ist bis auf weiteres nur noch zu folgenden Zeiten möglich:

Montag - Freitag:  von 08:00 bis 12:00 Uhr 
Montag, Dienstag, Donnerstag:  zusätzlich von 15:00 bis 17:30 Uhr

  • Nutzen Sie für die Bestellungen Ihrer Dauermedikamente unbedingt das Rezepttelefon der Praxis (743024) oder das Bestellformular unserer Homepage. Nennen Sie uns zudem Ihre Apotheke vor Ort, dann geben wir die ausgestellten Rezepte dorthin. Chronisch Kranke oder alte Menschen sollten den Lieferservice der örtlichen Apotheken in Anspruch nehmen oder sich die Medikamente von Helfern aus dem privaten Umfeld bringen lassen.

Wir setzen auf Ihr Verständnis  und Ihre Mithilfe - nur gemeinsam werden wir Erfolg gegen die Pandemie haben!

Corona-Warn-App

Seit Mitte Juni 2020 steht in Deutschland die sogenannte Corona-Warn-App zur Nutzung zur Verfügung, die über die gängigen Stores kostenfrei heruntergeladen werden kann. 

Sie soll ihre Nutzer darüber informieren, ob und wann sie innerhalb der vergangenen 14 Tage mit einer corona-positiv getesteten Person Kontakt hatten. In solchen Fällen sollten Betroffene telefonischen Kontakt mit unserer Praxis aufnehmen, damit wir gemeinsam entscheiden, ob und wann ein Corona-Abstrich durchgeführt werden sollte. Die Kosten für einen Test auf SARS-CoV-2 aufgrund einer Alarmierung durch die Warn-App übernehmen die Krankenkassen.

Außerdem eignete sich die Warn-App hervorragend dafür, seinen eigenen Corona-Test unmittelbar nach Abnahme verschlüsselt einzulesen und in der Regel nach 24 - 48 Stunden das Ergebnis selbstständig abzurufen!

Reiserückkehrer

Asymptomatische Reise-Rückkehrer aus einem ausgewiesenem Risikogebiet im Ausland  müssen sich laut aktueller Corona-Verordnung vor ihrer Einreise nach Deutschland digital anmelden

Nach Ankunft müssen sie sich für 10 Tage in häusliche Quarantäne begeben. Diese kann frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Testergebnis auf SARS-CoV-2 beendet werden. Reiserückkehrer müssen die Testung selber bezahlen!

Mund-Nasen-Schutz für Kinder während der Corona-Pandemie

Kleine Kinder und Gesichtsmasken? Ab welchem Alter sollten Kinder einen Mund-Nasen-Schutz tragen? Das fragen sich viele Eltern, nachdem die Maskenpflicht nun in allen Bundesländern greift.
Dr. Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte gibt Eltern Tipps.

Impressionen