Grafische Darstellung des Coronavirus SARS-CoV-2

Wann macht ein Abstrich auf das Coronavirus SARS-CoV-2 Sinn?

Der Nachweis für SARS-CoV-2 läuft über Abstriche aus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum. 

 

Der Abstrich kann Erbgut des Virus enthalten. In für die entsprechenden Verfahren geprüften Laboren wird das virale Erbgut durch einen empfindlichen molekularen Test nachgewiesen. Nicht alle Menschen in Deutschland werden bisher auf das neue Coronavirus getestet. Die Kriterien wurden mehrfach angepasst. Derzeit wird getestet, wer

  • typische, grippeähnliche Symptome zeigt

UND

  • entweder in den letzten zwei Wochen Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall hatte
  • oder Vorerkrankungen bestehen oder derzeitige Atemwegbeschwerden sich verschlimmern (z.B. Fieber)
  • oder durch Arbeit oder Ehrenamt (z.B. Krankenhaus oder Pflege) mit Menschen in Kontakt kommt, die ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf mit Covid-19 haben.

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich im Landkreis Friesland mit dem Coronavirus infiziert haben, ist aktuell weiterhin gering, wenn Sie nicht engen Kontakt zu einer Person gehabt haben, bei der eine Infektion mit SARS-CoV-2 bestätigt wurde (s. weiterführende Links).

Gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der sog. Nationalen Teststrategie entscheiden letztlich Ärzte, ob ein Test durchgeführt wird. Auch unsere Praxis führt bei entsprechender Indikation Abstriche auf das SARS-CoV-2-Virus im Rahmen einer eigenen Infektionssprechstunde außerhalb des normalen Praxisbetriebs durch. Die Kosten für den Test übernimmt dann auch die jeweilige Krankenkasse.

 

Seit Mitte Juni 2020 steht in Deutschland die sogenannte Corona-Warn-App zur Nutzung zur Verfügung, die über die gängigen Stores kostenfrei heruntergeladen werden kann. 

Die Corona Warn App des RKI

Sie soll ihre Nutzer darüber informieren, ob und wann sie innerhalb der vergangenen 14 Tage mit einer corona-positiv getesteten Person Kontakt hatten. In solchen Fällen sollten Betroffene telefonischen Kontakt mit unserer Praxis aufnehmen, damit wir gemeinsam entscheiden, ob und wann ein Corona-Abstrich durchgeführt werden sollte. Die Kosten für einen Test auf SARS-CoV-2 aufgrund einer Alarmierung durch die Warn-App übernehmen ebenfalls die Krankenkassen.

Mit Wirkung zum 14. Oktober 2020 hat das Bundesgesundheitsministerium eine Verordnung erlassen, nach der sich asymptomatische Reise-Rückkehrer aus einem ausgewiesenem Risikogebiet im Ausland  innerhalb von 10 Tagen nach der Einreise kostenlos auf das Coronvirus SARS-CoV-2 testen lassen können. 

Wünschen Krankenhäuser oder Reha-Kliniken vor einer Aufnahme einen Coronavirus-Test, so liegt die Durchführung und Bezahlung grundsätzlich in deren Händen. 

Auch Tests auf Wunsch von beispielsweise Arbeitgebern oder Urlaubshotels werden nicht von den Krankenkassen bezahlt. Gerne nennen wir Ihnen die Kosten für eine Testdurchführung in unserer Praxis.

 

 

Wie "sicher" ist ein Praxisbesuch in Zeiten der Corona-Pandemie?

Er ist sicher!

Seitdem die Infektionswelle Deutschland erreicht hat, haben wir in unserer haus- und kinderärztlichen Gemeinschaftspraxis die Schutzmaßnahmen drastisch verschärft, um den Regelbetrieb möglichst umfassend aufrecht zu erhalten und dabei gleichzeitig den bestmöglichen Infektionsschutz für unsere Patienten, Mitarbeiter und uns selber zu gewährleisten.

Dazu gehören folgende Maßnahmen:

  • Es gibt eine strikte zeitliche Trennung von Patienten mit Atemwegsinfekten von allen anderen Patienten. Alle Patienten, die grippale Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen in Verbindung mit Schnupfen, Husten und/oder Fieber aufweisen und unbedingt ärztlich untersucht werden möchten, erhalten nach telefonischer Voranmeldung eine präzise Uhrzeit und einen festen Arzt zugewiesen. Patienten, die sich ohne Termin in die Praxis begeben, werden zurückgewiesen! 

 

  • In dieser sogenannten Infektionssprechstunde erhalten die betroffenen Patienten alle einen Nasen-Mundschutz, der behandelnde Arzt arbeitet im Vollschutz (FFP2-Maske, Anzug, Schutzbrille, Handschuhe). Die genutzten Räumlichkeiten und Untersuchungsgeräte werden nach jedem Patienten gründlich desinfiziert. Für alle Patienten mit anderen Anliegen besteht in dieser Zeit ein Betretungsverbot für die Praxis.

 

  • Alle anderen Untersuchungen und Behandlungen einschließlich sämtlicher Vorsorgen finden selbstverständlich weiterhin und außerhalb der vorgenannten Infektionssprechstunde statt. Dabei bitten wir Sie zum Schutz anderer einen mitgebrachten eigenen Nasen-Mundschutz zu tragen.

 

  • Auch das Einlesen von Versichertenkarten, das persönliche Bestellen oder Abholen von Rezepten oder Überweisungen ist bis auf weiteres nur noch zu folgenden Zeiten möglich:

Montag - Freitag:  von 08:00 bis 12:00 Uhr 

Montag, Dienstag, Donnerstag:  zusätzlich von 15:00 bis 17:30 Uhr

 

  • Nutzen Sie für die Bestellungen Ihrer Dauermedikamente unbedingt das Rezepttelefon oder das Bestellformular der Homepage. Nennen Sie uns zudem Ihre Apotheke vor Ort, dann geben wir die ausgestellten Rezepte dorthin. Chronisch Kranke oder alte Menschen sollten den Lieferservice der örtlichen Apotheken in Anspruch nehmen oder sich die Medikamente von Helfern aus dem privaten Umfeld bringen lassen.

 

Wir setzen auf Ihr Verständnis  und Ihre Mithilfe - nur gemeinsam werden wir Erfolg gegen die Pandemie haben!

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